Intensives Programm bei Premiere des B-Jugendteams
Die B-Jugend-Nationalmannschaft beim Sichtungslehrgang in Glinde

Zur Premiere wartet auf die neu gegründete B-Jugend-Nationalmannschaft ein intensives Programm. Am 19. Mai trifft sich die Auswahl der männlichen Jugend der Jahrgänge 1994/95 in der Sportschule Steinbach in Baden-Baden. Am 20. Mai erwartet das neu formierte Team in Sandweier das Nationalteam von Tunesien, einen Tag später geht es nach Weil, wo ein weiteres Länderspiel gegen die Schweiz ansteht. Mit dem Umzug in die Jugendherberge Freiburg beginnt die Vorbereitung auf den Peterstaler Cup. Acht Mannschaften spielen in den Universitätshallen Freiburg um den Turniersieg, wobei am Samstag in Halle 1 neben der Nationalmannschaft der Schweiz die Auswahlmannschaften von Baden Württemberg, Bayern/Sachsen und aus dem französischen Burgrund antreten. In Gruppe 2 und in der Halle 2 treffen ab 10 Uhr die Teams von Rhone-Alpes, Südbaden, Tunesien und Deutschland aufeinander. Am Sonntag, den 23. Mai, stehen ab 10 Uhr die Halbfinals, die Platzierungsspiele sowie um 15 Uhr das Finale auf dem Programm. Die Spielzeit beträgt jeweils 2 x 20 Minuten bei einer Halbzeitpause von 10 Minuten.
Nach den Sichtungen im Januar und Februar und einem weiteren Sichtungslehrgang über Ostern mit 48 Spielern wurden einige Spieler als Demo-Team zum HBL-Trainersymposium geschickt. Ein zweites Team wurde nun für den Peterstaler formiert. „Das gibt uns die Gelegenheit, noch einmal quer zu gucken und herauszufinden, welcher Spieler mit wem kann und mit wem nicht“, sagt Dr. Christof Armbruster, der zusammen mit Klaus-Dieter Petersen, der allerdings diesmal verhindert ist, das Trainergespann für die männliche B-Jugend-Nationalmannschaft bildet.
„Jede Trainingseinheit ist nun wichtig und gut. Ich bin gespannt, wie sich die Jungs bei diesem vollen Programm beweisen können“, verrät Christof Armbruster. Auch physisch warten auf die jungen Spieler harte Bewährungsproben, kommen doch bis auf die Schweiz alle Gegner mit Mannschaften des Jahrgangs 1993. „In dieser Altersklasse macht ein Jahr Unterschied schon sehr viel aus“, berichtet Dr. Armbruster. „Der Sieg beim traditionellen Peterstaler Cup steht für uns nicht im Vordergrund. Es geht mehr darum, dass sich die Mannschaft findet, Schritt für Schritt weiterkommt und sich in jedem Spiel neue Ziele setzt.“
Auf Fabian Hartwig vom Hastedter TSV muss der Trainer wegen eines Kreuzbandrisses ebenso verzichten wie auf Moritz Preuss vom TSV Dormagen, der sich einen Kahnbeinbruch zuzog. Dafür rücken Felix Gässler und Lars Spieß ins Team. Prominente Unstützung erhält Armbruster durch Armin Emrich. Der frühere Frauen-Bundestrainer des DHB erklärte sich spontan bereit, dem Trainer bei dieser Maßnahme unter die Arme zu greifen.
Das deutsche Aufgebot: Daniel Rebmann (TSV Wolfschlugen), Konstantin Straßburg (1. VfL Potsdam), Jonas Mayer (SG Kronau/Östringen), Paul Tiede (SC Magdeburg), Maximilian Vollmer (SG Kronau-Östringen), Yves Kunkel (JSG Völklingen/Püttlingen), Jason Apenteng (HSG Hanau), Tom Spieß (HBLZ Großwallstadt), Marten Franke (Hastedter TSV), Jan Döll (TuS Griesheim), Fabian Wiede (SG Spandau/Füchse), Andreas Bornemann (TSG Münster), Max Emanuel (Concordia Delitzsch), Timo Kastening (TSV Hannover-Burgdorf), Mario Bergen (HSG Handball Lemgo), Lars Spieß (HBLZ Großwallstadt), Felix Gässler (SG Altenheim/Ottenh.),
Reserve: Moritz Krieter (TSV Melsdorf), Paul Drux (VfL Gummersbach), Marc Strohl (HSG Hanau), Marcel Engels (SG Kronau-Östringen), Valentin Schmidt (GWD Minden), Thomas Wurm (SG MTVD Köln), Pascal Pfau (SG Hamburg-Nord), Kevin Herbst (SG Hamburg-Nord), Normen Louwers (SG Flensburg-Handewitt)
Trainer: Dr. Christoph Armbruster, Armin Emrich