TSV Wolfschlugen
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TSV Wolfschlugen

TV Möglingen - TSV Wolfschlugen 30:33 (16:17)

In einer Partie mit häufigen Führungswechseln und zahlreichen Fehlern auf beiden Seiten geht Wolfschlugen als verdienter Sieger vom Platz. Die Schlussviertelstunde dominieren die Korreik-Schützlinge, indem sie die Fehler des TV Möglingen konsequent bestrafen.

Von Simon Vogel

Für die Gastgeberinnen ging es um nicht weniger als zwei Punkte im Abstiegskampf, der derzeit unter sechs Mannschaften ausgefochten wird. Entsprechend rechnete Korreik mit „absolutem Willen, gegen den wir vor allem am Anfang gegenhalten müssen.“ Wolfschlugen fand die Lücken in der TV-Deckung und ging durch zwei Treffer von Jana Lorenz, die von Anfang im linken Rückraum ran durfte in Führung. Nach gut sieben Minuten glich Möglingen aus und legte anschließend zwei Treffer vor. Zur Mitte der ersten Hälfte war der TSV wieder auf Augenhöhe (8:8), musste dann abermals der Führung der Gastgebrinnen nachlaufen. Kurz vor der Pause schafften Emmelie Beitlich, die alle sechs Strafwürfe blitzsauber verwandelte und Stephanie Frick die 17:16 Halbzeitführung. „Jede Spielerin hatte heute eine Mischung aus schwachen und guten Aktionen“, sagte Co-Trainerin Marina Massong, was sich am Spielverlauf bemerkbar machte. Viele einfache Fehler im Angriffspiel des TSV luden Möglingen förmlich zum Gegenstoß ein. Im Wolfschlüger Fanblock blickte man in fragende Gesichter, ob der Leistung des TSV.

So schaffte es der Aufsteiger auch nach dem Pausentee nicht das Spiel in den Grif zu bekommen. In der 46. Minute beim Spielstand von 22:23 war alles offen. „Pünktlich zur Crunch-Time war die Mentalität dann aber da,“ freute sich Korreik über die Leistungssteigerung in den letzen gut zehn Minuten. Beitlich von Rechtsaußen erzielte die erste drei Tore Führung für die Hexabanner-Mädels (25:22). Kerstin Zimmermann, Kommandogeberin des TV, bat ihr Team zum Time-Out. Den Lauf des TSV konnte sie allerdings nicht stoppen. Wieder Beitlich mit einem cleveren Ballgewinn in Unterzahl netzte zum umjubelten 29:23 ein. Zimmermann ließ die Ihren nun in doppelter Manndeckung verteidigen, gleichzeitig taten sich unnötig große Lücken im Wolfschlüger Abewehrverbud auf. Die Partie gewann anderthalb Minuten vor dem Ende nochmals an Spannung, als Möglingen auf 29:31 verkürzte. Kapitänin Nina Vollmer erlöste die Fans des TSV mit ihrem Treffer zum 32:29, 50 Sekunden vor Schlusspfiff. Mit 19:9 Punkten belegt Wolfschlugen nun den fünften Platz in der 3. Liga und hat elf Punkte Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz. Ein beruhigendes Polster für die kommenden schweren Spiele gegen Metzingen (1. Platz) und Schozach-Bottwartal (3. Platz).

Aufstellungen:

TSV Wolfschlugen: Stefanie Ege, Melanie Kraiser (Tor), Miriam Massong (1), Jana Lorenz (3), Vanessa Schrag, Jasmin Dirmeier (3), Stephanie Frick (4), Antonia Amann (4), Mara Seitzer (2), Emmelie Beitlich (9/6), Harriet Seckinger (2), Sara Karwounopoulos, Nina Vollmer (2), Sina Stumpp (2)

TV Möglingen: Blum, Baranski, Schweizer (Tor), Fischer (2) Vrgovcevic (2), Vogt (2), Klein (8/1), Kalmbach (5/1), Langenberg (1), Karpf, Woerner (1), Klatte (5), Kirsch (2), Kübler (2), Maric

Schiedsrichter: Kaplan/Schled (Wiesbaden/ Hüttenberg)
Zuschauer: 270
Zeitstrafen: Dirmeier (2), Frick, Seckinger, Vollmer – Maric
Strafwürfe: 6/6 – 2/3 (Klein verwirft)

 

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TSV Wolfschlugen – HCD Gröbenzell 28:23 (13:8)

Im wichtigen Spiel gegen den direkten Verfolger aus Gröbenzell überzeugen die Frauen des TSV Wolfschlugen. Der Grundstein für den Erfolg wurde bereits in der ersten Halbzeit gelegt, die die Gastgeberinnen mit 13:8 für sich entscheiden konnten. Trotz einiger Ausfälle lieferte die Korreik Truppe eine defensiv sehr gute Leistung ab.

Von Simon Vogel

„Der HCD war die erwartet starke Mannschaft, die uns einiges abverlangt hat“, war Trainer Rouven Korreik mit der Leistung der Seinen sichtlich zufrieden. Wolfschlugen musste sowohl offensiv als auch defensiv auf Grund von Ausfällen improvisieren. Jana Lorenz startete auf der ungewohnten Linksaußen-Position, da Stefanie Frick mit Rippenprellung und Miriam Massong gesundheitlich angeschlagen nicht zu hundert Prozent fit waren. Sie machte ihre Sache gut, erzielte unter anderem den ersten Treffer der Partie. Lenya Treusch, mit verletzter Schulter, wurde von Sina Stumpp auf der Vorgezogenen Position ersetzt. Ein wichtiger Baustein der TSV-Defensive, die jederzeit auf der Höhe des Spielgeschehens war. Die Gastgeberinnen hatten zu Beginn leichte Vorteile und führten 5:2. Gröbenzell konnte seinerseits die erste Halbzeit dennoch lange offen halten und war beim 8:7 durch Jana Epple wieder nah dran. Zweimal Nina Vollmer, zweimal Stumpp und einmal Sara Karwounopoulos erzielten die Treffer beim Sprint der Hexabanner-Mädels kurz vor Halbzeitpfiff. Die 13:8 Führung war damit leistungsgerecht.

Defensiv legten die TSV-Frauen auch in der zweiten Halbzeit eine ordentliche Leistung aufs Parkett. Lena Klingler, Gröbenzells Beste, hielt ihre Farben nun fast im Alleingang im Spiel. Beim 16:14 in der 38. Minute wurde es nochmals eng für den TSV. Zweimal Mara Seitzer, die unter der Woche auch nur eingeschränkt trainieren konnte stellte die beruhigende vier Tore Führung, gut zwei Minuten später wieder her. „Offensiv ist sicherlich noch Luft nach oben“, fasste Korreik die Angriffsleistung zusammen, „mit Unterstützung der guten Torhüterleistung konnten wir Gröbenzell aber in Schach halten.“ Die Führung pendelte nun zwischen vier und sechs Toren – Wolfschlugen hatte die Partie im Griff. Dass der Sieg nicht deutlicher ausfiel lag an kleineren Nachlässigkeiten in der Schlussminute, wodurch die Gäste Ergebniskosmetik betreiben konnten. Der TSV konnte durch den 28:23 Sieg einen Tabellenplatz gut machen und reist als fünfplatzierter am kommenden Wochenende nach Möglingen, derzeit Tabellenneunter.

Aufstellungen:

TSV Wolfschlugen: Stefanie Ege, Melanie Kraiser (Tor), Miriam Massong, Jana Lorenz (2), Vanessa Schrag, Jasmin Dirmeier (3), Stephanie Frick, Antonia Amann (1), Mara Seitzer (5), Leonie Haible (7), Emmelie Beitlich (3), Harriet Seckinger (1), Lenya Treusch, Sara Karwounopoulos (2), Nina Vollmer (2), Sina Stumpp (2)

HCD Gröbenzell: Bauer, Sölva (Tor), Mazzucco (3), Fischer, Gettwart, Walter, Klingler (8/3), Königsmann (2), Nittel, Obermeier (4), Salvermoser (3), Epple (3)

Strafwürfe: - / Klingler (3/4)
Zeitstrafen: Vollmer, Seckinger / Mazzucco, Fischer (2), Obermeier
Schiedsrichter: Leon und Nico Bärmann (TSV Neudorf, Baden)

Weiterlesen: Damen 1, Hexabanner-Mädels zeigen starke Mentalität

TSV Wolfschlugen – HCD Gröbenzell

Zum zweiten Heimspiel in diesem Jahr empfangen die Frauen des TSV Wolfschlugen den Tabellennachbarn aus Gröbenzell. Mit einem Sieg würden die Korreik-Schützlinge den Anschluss an das obere Tabellenmittelfeld halten.

Auf Seiten des HCD war man laut eigener Aussage mit der Hinrunde alles andere als zufrieden. Mit der Rückkehr des erfahrenen Trainers Hendrik Pleines haben die Verantwortlichen die Weichen für die Ruckründe gestellt. Mit dem Abstieg wollen die Frauen des HCD möglichst schnell nichts zu tun haben. Beim deutlichen Heimsieg gegen den SV Allensbach stellte Gröbenzell eindrucksvoll die spielerischen Qualitäten unter Beweis. „Das ist eine andere Mannschaft als in der Hinrunde – eine viel bessere,“ stellt Trainer Rouven Korreik nach dem Videostudium des Spiels gegen Allensbach fest. Lena Klingler, die zu Rundenbeginn noch fehlte erzielte eindrucksvolle neun Treffer auf der Rückraumlinks Position.

Auch beim TSV Wolfschlugen soll der Klassenerhalt möglichst schnell in trockene Tücher gebracht werden. Der Start in die Rückrunde verlief für die Hexenbannerinnen ausgeglichen, wobei auch beim deutlichen Heimsieg gegen den Tabellenletzten aus Dachau Luft nach oben war. Die Spielvorbereitung verlief nicht optimal, da Lenya Treusch mit einer Schulterverletzung nicht trainieren konnte. „Sie wird am Samstag die Zähne zusammenbeißen,“ sagt Simon Vogel der sportliche Leiter. „Mit unseren Fans im Rücken werden wir alles daran setzen über die volle Distanz eine gute Leistung abzurufen.“

Weiterlesen: Damen 1, Wolfschlugen will Anschluss zum oberen Mittelfeld halten

TSV Wolfschlugen – ESV Regensburg 23:28 (10:15)

Nach einer ausgeglichenen zweiten Hälfte verlieren die Frauen des TSV Wolfschlugen gegen den Spitzenreiter aus Regensburg. Die Gäste legten in den ersten 30 Minuten den Grundstein zum Erfolg, an dem Wolfschlugen nicht mehr rütteln konnte. Am Ende war es die individuelle Klasse und Abgeklärtheit der Regensburgerinnen, die zur verdienten Niederlage führten.

Auch wenn kein Trainer gerne über Niederlagen spricht konnte Rouven Korreik „mit dem Sieg des ESV gut leben.“ Bis zum 7:8 in der 17. Spielminute konnte Wolfschlugen mithalten, ehe fünf Treffer des starken Regensburger Rückraums die Vorentscheidung brachten. „In dieser Phase war es wichtig den Anschluss nicht komplett zu verlieren“, sagte Korreik. Ganze sieben Minuten blieben die Hexenbannerinnen ohne Torerfolg. Der trotz allem ordentlichen Defensive war es zu verdanken, dass die Offensivkraft der Gäste etwas eingedämmt wurde und nur sech Tore Rückstand auf der Anzeigetafel leuchteten (7:13). Das Trainerteam Korreik/ Massong hatte bis dahin vieles probiert. Sowohl eine sehr offensive Deckung gegen Regensburgs Rückraum, als auch die defensivere Variante, wirkten nicht gegen den eingespielten ESV-Rückraum. Emmelie Beitlich, die sechs ihrer sieben Strafwürfe verwandelte und Sara Karwounopoulos vom Kreis konnten zur Pause auf 10:15 verkürzen.

Regensburg erwischte auch den besseren Start in den zweiten Durchgang, die Gefahr einer „Klatsche“ war noch nicht gebannt. Neidlos muss man in Wolfschlugen auch die gute Deckungsarbeit der Regensburgerinnen loben, die die eigenen Angriffe erschwerte. Nichtsdestotrotz kämpfte der TSV nach Kräften und stemmte sich tapfer gegen einen Gegner, der an diesem Abend die klar bessere Mannschaft war. Dass die zweite Halbzeit mit 13:13 ausgeglichen gestaltet werden konnte, bleibt als positive Erkenntnis. Mit Tabellenplatz drei, kurz vor der Winterpause, herrscht absolute Zufriedenheit im Lager der Hexenbanner.

Aufstellungen:

TSV Wolfschlugen: Ege, Kraiser (Tor), Massong, Lorenz, Schrag, Dirmeier (3), Frick, Amann (2), Seitzer (5), Haible (2), Beitlich (6/7), Seckinger (1), Treusch (1), Karwounopoulos (1), Vollmer (1), Stumpp (1)

ESV Regensburg: Zellner, Toth, Hurthova (Tor), Fuhrmann (2), Mooser, Drachsler, Vetter (3), Schiegerl (3/2), Peter (8), Weber (2), Mustafic (2), Lederer, Bayerl (5), Vlackowa

Zeitstrafen: Massong, Amann – Fuhrmann, Drachsler, Vetter, Peter
Strafwürfe: Beitlich trifft 5 von 6 – Schiegerl trifft 2 mal
Schiedsrichter: Staszak/ Walter
Zuschauer: 350

Weiterlesen: Damen 1, Erste Heimniederlage in der 3. Liga

TSV Wolfschlugen – ESV Regensburg
Samstag, den 30.11.19 um 18:00 Uhr in der Sporthalle Wolfschlugen

Zum absoluten Spitzenspiel in der 3. Liga Süd kommt es am Samstag um 18 Uhr in Wolfschlugen. Der zweitplatzierte TSV empfängt den derzeitigen Spitzenreiter ESV Regensburg. Die Bayerinnen sind in der bisherigen Runde noch ungeschlagen und mussten lediglich einen Punkt gegen den TV Nellingen abgeben.

Abgesehen vom kleinen Ausrutscher in Nellingen, sind die Frauen des ESV Regensburg aktuell auf Zielkurs. Das selbst gesteckte Ziel, der Aufstieg in die 2. Liga ist nach jetzigem Tabellenstand im Rahmen des Möglichen. Regensburg gilt, dank einiger Verstärkungen, seit Beginn der Runde zum Favoritenkreis um den ersten Platz. Die letztjährigen Vizemeisterinnen steigerten die Qualität des, ohnehin starken Kaders, mit Julia Drachsler, Isabel Toth und Amelie Bayerl. Franziska Peter, die einige Jahre für die deutsche Jugendnationalmannschaft spielte, gehört sicherlich mit zum Besten, was die Liga im Rückraum zu bieten hat.

Die Frauen vom TSV Wolfschlugen sind nächster Verfolger des ESV und sind mit dem eigenen Saisonverlauf sehr zufrieden. Größtes Manko der Wolfschlügerinnen scheint bisher die fehlende Konstanz über die vollen 60 Minuten zu sein. Für die Mannschaft von Rouven Korreik und Marina Massong wird es also vor allem darauf ankommen, die Gegnerinnen nicht durch eigene Fehler zu leichten Toren einzuladen. Das Trainerteam kann, abgesehen von den Langzeitverletzten, aus dem Vollen schöpfen. Mit der lautstarken Unterstützung ihrer Fans wollen die Hexabanner-Mädels die zwei Punkte in eigener Halle behalten und dem ESV nicht nur dicht auf den Fersen bleiben, sondern punktemäßig gleichziehen. snv

Weiterlesen: Damen 1, Spitzenspiel in der 3. Liga Süd